Die Axpo setzt weiter auf Intransparenz

Erstens stellt die Axpo die Resultate der Windmessungen beim Andwiler Moos erst auf 2027 in Aussicht. Wieso wohl? Intransparenz führt zur naheliegenden Vermutung, dass die Zahlen zeigen, dass kein wirtschaftlicher Betrieb möglich sein wird. Das jetzt zu kommunizieren, wo die ganzen PR-Anstrengungen mit den HSG-Studien am Laufen sind, wäre natürlich peinlich. Zweitens stellt die Axpo ohne jegliche Kommunikation neue LIDAR-Windmessungen im Gebiet Hohfirst-Tannenberg mitten im Wald auf.

Was der Bau einer Windkraftanlage für die Natur zur Folge hätte, zeigen die oberen Bilder von deutschen Waldbaustellen unweit von Schaffhausen. Wer kann guten Gewissens für unwirtschaftliche Windindustrieanlagen mitten in unseren Wäldern und Wasserschutzgebieten sein?