Auswirkungen der geplanten Windkraftanlagen
Die geplanten Windkraftanlagen gefährden Natur, Landschaft und Lebensqualität. Tiefbauarbeiten können Wasseradern beschädigen und Quellen versiegen lassen. Zudem entstehen durch den Betrieb Feinstaub und möglicherweise langlebige Schadstoffe, während Rotoren für Vögel, Fledermäuse und Insekten eine erhebliche Gefahr darstellen.
Mit einer Höhe von 230 Metern, massiven Fundamenten und dauerhaften Zufahrtsstrassen zerstören die Anlagen das geschützte Landschafts- und Naherholungsgebiet am Tannenberg. Lärm, Schattenwurf und weitere Emissionen beeinträchtigen Erholung und Gesundheit. Dem gegenüber steht ein geringer, stark subventionierter Nutzen sowie ein Planungsprozess mit mangelhafter Transparenz.
Irreführende Grafik der Axpo

Die gezeigte Axpo-Grafik arbeitet mit monatlichen Prozentanteilen statt mit realen Strommengen und vermittelt dadurch den irreführenden Eindruck, Windenergie könne
fehlenden Wasser- und Solarstrom im Winter ersetzen.
Die Schweizer Energie-Wahrheit

Im Winterhalbjahr fehlen 9.3 TWh Energie. Die 211 bestehenden und geplanten Windanlagen liefern 1.1 TWh, also unter 12% der Fehlmenge – an windarmen Tagen deutlich weniger. Selbst mit allen 441 potenziellen Anlagen (2.3 TWh) deckt Windenergie höchstens rund 1% des Gesamtenergiebedarfs. Und dafür sollen wir unsere Natur und unsere Naherholung opfern?
Wir meinen klar Nein.
Quellen: Informationen Axpo und Bund sowie Energie-Statistiken.
Gefahren für Natur und Umwelt
- Die Region ist reich an Quellen und Grundwasservorkommen; Tiefbauarbeiten in diesem Ausmass verletzen Wasseradern und lassen diese versiegen – Probleme traten bereits bei den ersten Probebohrungen auf.
- Durch Erosion an den Rotorblättern entsteht Feinstaub und es können sich PFAS-Partikel (sogenannte Ewigkeitschemikalien) lösen, welche über Jahrzehnte in Böden und in die Nahrungskette gelangen.
- Für Rotmilane, Fledermäuse, Vögel und Insekten sind die Rotoren todbringend.
Zerstörung des Landschaftsbilds
Die vier Anlagen weisen eine Höhe von 230 Metern auf und stehen auf Fundamenten mit über 25 Metern Durchmesser und rund 4 Metern Tiefe. Dazu braucht es breite Erschliessungsstrassen für 40-Tönner, welche für den Unterhalt bestehen bleiben. Das sind unmenschliche Dimensionen und eine Zerstörung der Landschaft.
Einschränkungen der Lebensqualität
Das Tannenberggebiet ist Landschaftsschutzgebiet und dient als Naherholungsgebiet für Spaziergänger, Sportler und Familien. Windräder werfen Schatten, verursachen Lärm und Eiswurf sowie weitere Emissionen mit langfristigen Auswirkungen auf die Gesundheit.
Naherholung wichtiger denn je
In der heutigen hektischen Zeit wird die Erholung in einer intakten Natur je länger je wichtiger. Diese unmenschlichen Dimensionen und Emissionen zerstören den Erholungswert nachhaltig.
Fragwürdiger Nutzen
Die Windenergie ist keine verlässliche Energiequelle für die Grundversorgung und nur eine verschwindend kleine Energiemenge. Deshalb wird die Windenergie auch massiv subventioniert – mit unseren Steuergeldern. Mehr Flatterstrom bedeutet auch mehr teure Gas-Reservekraftwerke.
Fehlende Transparenz
Die Bevölkerung wurde erst spät in den Prozess einbezogen. Vorverträge mit Landbesitzern wurden teils abgeschlossen, ohne die Gemeinden oder die Öffentlichkeit zu informieren.


